Dampf- und Kondensatanlagen sowie Kesselsysteme
Dampfanlagen haben die Aufgabe, Dampf mit dem geforderten Druck zur Verbrauchsstelle zu führen. Der Druckverlust in den Verteilleitungen wiegt daher schwer.
Wasser in einem offenen Gefäß erwärmt sich unter einer Wärmequelle stetig. Ab einem bestimmten Punkt beginnt es zu verdampfen. Dieser Punkt trägt den Namen Siedepunkt oder Verdampfungspunkt.

Dampfverteilung
Dampf erreicht die Verbrauchsstelle mit dem Druck, den der Prozess verlangt.
Druckverlust
Der Verlust in den Verteilleitungen bildet einen kritischen Auslegungsfaktor.
Dampfqualität
Das Ziel lautet Dampf in richtigem Druck, richtiger Güte und Menge.
Kesselsysteme
Flammrohr- und Wasserrohrkessel erzeugen beide den Dampf.
Worauf es bei der Auslegung von Dampfanlagen ankommt
Dampf muss die Verbrauchsstelle mit dem geforderten Druck erreichen.
Zu klein oder zu groß gewählt, leidet die Anlagenleistung.
Steigende Wärmeverluste erzeugen zusätzliches Kondensat in der Leitung.
Halterung und Dämmung gehören ebenfalls in die Rechnung.
Dampfanlagen und die Verteilleitung
Dampf in richtigem Druck, richtiger Güte und Menge an das verbrauchende Gerät zu liefern, hängt an einer fachgerecht geplanten und gebauten Verteilleitung.
Der Durchmesser entscheidet dabei vor allem. Zu kleine wie zu große Auslegung bringt jeweils eigene Nachteile, wie die beiden folgenden Abschnitte zeigen.
Zu klein ausgelegte Verteilleitung
Hohe Druckverluste führen dazu, dass Dampf mit zu geringem Druck an der Verbrauchsstelle ankommt. Prozessgeräte bleiben dann unter ihrer Nennleistung.
Auch die Versorgung reicht nicht aus. Das Verschleißrisiko in der Anlage steigt, während höhere Dampfgeschwindigkeit Wasserschlag und Lärm bringt.
Zu groß ausgelegte Verteilleitung
Kosten für Rohre, Armaturen und Fittings steigen sämtlich. Halterungs- und Dämmarbeiten treiben die Rechnung weiter nach oben.
Größere Außenflächen bedeuten höhere Wärmeverluste. Dieser Verlust erzeugt zusätzliches Kondensat in der Leitung, was wiederum die Zahl der Kondensatableiter erhöht und den Trockenheitsgrad senkt.
Kesseltypen in Dampfanlagen
Ein Dampfkessel ist ein geschlossener Druckbehälter. Durch Verbrennung fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe oder mithilfe elektrischer beziehungsweise nuklearer Energie wandelt er Wasser in Dampf mit der geforderten Temperatur, dem Druck und der Menge um. Die Auslegung solcher Geräte folgt dem Kessel- und Druckbehälterregelwerk der ASME.
Flammrohrkessel
Im Flammrohrkessel läuft die gesamte Wärmeübertragung über Rohre, die von Wasser umgeben sind und in deren Innerem heiße Verbrennungsgase strömen. Wasser und Dampf teilen sich denselben Mantelbereich. Der Dampf tritt dann oben aus der Trommel aus.
Wasserrohrkessel
Wasserrohrkessel fassen ein kleineres Wasservolumen als Flamm- und Rauchrohrkessel. Dafür erzeugen sie Dampf bei hohem Druck und hoher Temperatur. Rohre mit einem Wasser-Dampf-Gemisch umgeben den Feuerraum. Raffineriebetriebe bevorzugen sie daher gegenüber Flammrohrbauarten.
Dampfanlagen und Kessel von Airtes
Gestützt auf zehn Jahre Erfahrung liefern wir Dampfleitungen und Kessel im Takt mit der Technik. Unser junges, dynamisches Fachteam arbeitet mit vollem Einsatz an Projekten rund um die Kundenzufriedenheit.
Dampfanlagen sind rund um Verteilleitung, Kondensatbildung, Kesseltyp, Druckverluste und Dämmdetails auszulegen, damit Dampf die Verbrauchsstelle in richtigem Druck, richtiger Güte und Menge erreicht.
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